Gera war krank
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Leider gibt es nicht immer nur schönes aus Gummersbach zu berichten. Da haben wir nun endlich die passenden Menschen für die kleine taube Gera gefunden – der Umzugstermin war schon fest zugesagt, als Gera plötzlich enormen wässrigen Durchfall bekam und zusehends abnahm. Sämtliche tierärztlichen Untersuchungen zeigten nur ein diffuses Bild und keine genaue Diagnose. Bei einem so kleinen Hund besteht sehr schnell die Gefahr daß er aufgrund dieses großen Flüssigkeitsverlustes austrocknet. Also kam Gera sofort an den Tropf. Natürlich im Wohnzimmer auf der Couch, wie zu sehen. Da sie trotz ihres sonst so großen Appetites nun auch nicht mehr fressen wollte, mußte sie zudem auch mit Infusionen ernährt werden. Und dies sechs Tage lang, im Abstand von zwei Stunden. Die Nährstofflösung überlastet die kleinen Venen, so daß der kleinen Gera an allen vier Beinchen nacheinander eine Braunüle gesetzt wurde. Nicht nur deswegen war sie täglich beim Tierarzt. Trotz Feiertagen, Wochenenden und anderen Notfällen.
Nun ißt sie wieder und ist schon fast die alte. Zwar viel dünner als zuvor, aber sie frisst! Sogar mit Begeisterung das tierärztliche Spezialfutter.
So kam es in den Vergangen Tagen manchmal vor, dass nicht immer Zeit für ein ausführliches, persönliches Gespräch hier und am Telefon blieb.
Wir werden immer mal wieder gefragt „wie finanzieren Sie eigentlich ihre ganze Arbeit?“.
Für das „Alltägliche“ kommen wir mit der Schutzgebühr für die vermittelten Hunde aus. Solche aufwendigen Notversorgungen sind da leider für das Budget doch sehr belastend.

