Paul – “Der größte Schatz der Welt…”

So beginnt Paul´s Frauchen die Beschreibung ihres abzugebenden Doggenrüden Paul. Paul wird ausschließlich in ein neues Zuhause ziehen, weil sein Frauchen aufgrund eines Bandscheibenvorfalles nicht mehr in der Lage ist, Paul das Leben zu ermöglichen, dass er bislang kannte.
Kontakt: klatt@sosdoggen.de, 02161-6780441, 0176-67099971.
Das sagt das Frauchen von Paul:

Hallo liebe Frau Klatt,
nach unserem netten Telefonat, schicke ich [...]

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Bolto: „Soll ich ins Wasser gehen oder lieber doch nicht?“

Bolto: „Soll ich ins Wasser gehen oder lieber doch nicht?“

Es begann alles ganz harmlos. Meine Menschen haben mir letztes Jahr ein neues Spielzeug gekauft – einen hellblauen „Wasser-Kong” mit einer gelben Schnur am Ende. Was Hund damit alles machen kann es springt und hüpft, wenn meine Menschen es werfen. selbst Frauchen kann den Kong einige Meter werfen. Manchmal darf ich es auch einfach nur tragen, dann kann ich in aller Ruhe darauf rumkauen. Mit der Ruhe ist es aber schnell vorbei, wenn ich meine Menschen dazu bringen kann mit mir zu spielen (manchmal kommen sie auch an), dann zerrt jeder an einer Seite von dem Spielzeug. Ich habe aber die besseren Chancen, ich habe den dicken Kong im Maul sie haben nur die Schnur. Ein Nachteil hat dieser Kong nun doch, er quietscht einfach nicht. Auch wenn ich noch so lange darauf herumbeiße, es kommt einfach kein Ton raus.

Der Kong darf immer mit wenn wir auf die Hundewiese fahren, dass ist meistens am Wochenende. Wir laufen dann erst einmal Richtung Bach. Dort angekommen schaue ich mich immer wieder nach meinen Menschen um, denn an der Stelle zaubern sie meistens den Kong hervor. Ich kann es gar nicht erwarten – der Kong wird ausgepackt, fliegt, ich renne los, der Kong plumpst auf, hüpft noch einmal, ich habe ihn. Jetzt gebe ich ihn nicht mehr her meinen Kong. Jetzt laufen wir am Bach entlang, ich kaue auf dem Kong rum, wir zerren etwas an dem Kong. Ich gebe den Kong natürlich auch mal ab, dann werfen meine Menschen ihn für mich. Wenn ich mich dann ausgetobt habe gehe ich auch mal den kleinen Hang hinunter zum Bach ein Schlückchen trinken. Den Kong lasse ich lieber oben liegen, ich möchte nicht dass er beim Trinken verloren geht. Neulich hatte ich solchen Durst, dass ich in den Bach hinein gegangen bin. Ich bin bachaufwärts gelaufen und das Wasser ist direkt in mein Maul geflossen, ich brauchte mich gar nicht mehr anstrengen. Hinterher habe ich erst gemerkt, dass meine Beine alle nass waren. Aber zum Glück ist mein Bauch trocken geblieben.

Letztes Wochenende hat es dann begonnen. Ich habe den Kong abgegeben und freue mich auf eine Kongjagd. Diesmal landet der Kong im Bach. Panik, der Kong schwimmt weg, warum unternimmt hier niemand etwas. Ich renne zum Bach, kann den Kong vom Rand aber nicht erreichen. Mit einem beherzten Sprung in den Bach rette ich den Kong. Meine Menschen freuen sich riesig, ich bekomme ein Leckerli und freue mich auf die nächste Kongjagd. Oh nein sie werfen den Kong schon wieder in die falsche Richtung, er landet wieder im Bach. Ich schnell hinterher Kong retten, geschafft. Ich musste mit der ganzen Nase eintauchen um den Kong zu retten und mein Bauch ist auch nass.

Am nächsten Tag ist es wieder schön sonnig und wir fahren auf die Hundewiese. Wir laufen unsere Runde und machen am See eine kleine Pause. Ich gehe etwas trinken, meine Menschen unterhalten sich. Herrchen holt den Kong raus, ich freue mich aufs spielen. Endtäuschung, er wirft den Kong in den See. Der See ist doch tiefer als der Bach. Gut ich versuche es, er ist ja nicht soweit vom Ufer entfernt. Ich gehe langsam hinein. Iiih mein Bauch ist nass, das Wasser schwabbt mir an die Brust. Ich mache einen langen Hals und habe den Kong. Meine Menschen freuen sich, dass ich den Kong doch noch retten konnte und bekomme ein Leckerli. Herrchen wirft den Kong noch einmal und er fällt wieder ins Wasser. Wie kann er nur so dumm sein, jetzt soll ich den Kong wieder retten. Ich versuche es, mein Bauch ist nass, nein ich komme einfach nicht ran. Ich schaue meine Menschen an, sie sagen ich soll es noch mal versuchen. Aber ich kann doch nicht, sie verstehen mich nicht. Ich gehe zu ihnen und schaue die ganze Zeit auf mein Lieblingskong, was soll ich nur tun, mein Kong ist verloren. Die Rettung kommt, mein Herrchen zieht seine Schuhe aus und geht selbst ins Wasser, er rettet meinen Kong. Super, freue mich riesig, bin erleichtert, lass den Kong zur Sicherheit nicht mehr los bis wir am See vorbei sind.

Auf dem Heimweg reden meine Menschen vom schwimmen, und dass es gut währe für meinen Rücken und die Hinterbeinmuskulatur. Wenn es wärmer wird wollen sie mit mir zusammen ins Wasser gehen. Ich würde meinen Menschen gern die Freude machen und schwimmen gehen. Muss Hund dafür wirklich ganz ins Wasser gehen? Könnt ihr mir helfen, und sagen wie ich das am besten anstelle?

Euer Bolto

Ein Kommentar »

  • Gaby sagt:

    Hallo Bolto,
    also – so ganz ohne Reingehen funktioniert das mit dem Schwimmen nicht! Aber sei ganz beruhigt: wenn’s richtig heiß ist, ist das eine ganz tolle Art abzukühlen. Versuch es ruhig mal! Viel Erfolg!

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