Paul – “Der größte Schatz der Welt…”

So beginnt Paul´s Frauchen die Beschreibung ihres abzugebenden Doggenrüden Paul. Paul wird ausschließlich in ein neues Zuhause ziehen, weil sein Frauchen aufgrund eines Bandscheibenvorfalles nicht mehr in der Lage ist, Paul das Leben zu ermöglichen, dass er bislang kannte.
Kontakt: klatt@sosdoggen.de, 02161-6780441, 0176-67099971.
Das sagt das Frauchen von Paul:

Hallo liebe Frau Klatt,
nach unserem netten Telefonat, schicke ich [...]

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25.07.2010

25.07.2010

Drei Kilo Welpen vermelden wir heute. Calla ist zwar noch knapp unter 1000 Gramm, dafür haben die beiden anderen über Nacht doch Monstermilch getrunken. Beide sind jetzt im kg bereich.

Maus wird immer lustiger. Bei ihr ist keine Spur einer Mutterbettdepression zu finden. Ob es mir gleich geht, würde ich nicht mehr beantworten können. Maus klebt mir an den Füßen. Die Minis noch nicht, aber ich würde sie nicht mit Maus alleine lassen. Maus ist zwar eine super Mama, auch ohne Milch, aber wenn es mal an der Tür klingelt oder ich nicht zu hören bin, wird sie schon deutlich unruhiger.

Maus schläft gerade sehr, sehr ruhig auf meinem Bett. Perfekt drapiert mit dem Kopf und der Vorderpfote auf dem Kissen. Sie hatte bei der Morgenrunde ihren Spass. Denn Maus hat ein ausgesprochen gutes Hasennäschen. Man darf nicht auf die Süße hereinfallen und sie dort frei laufen lassen, wo es Wild geben kann.

Vor Zügen hatte sie immer Angst. Wir laufen also extra unweit eines Gleises. Aber wenn sie da etwas in der Nase hat, ist auch keine Angst mehr zu sehen. Eher freut man sich dass sie an der Leine ist und nicht aus Versehen genau auf dem Gleis steht. Sie ist kein extremer Jäger. Sie interessiert sich eben für. Wir beide laufen an der Flexileine, sie kann das gut und fordert mich da nicht heraus. Sie wird jeden Tag mutiger, ist bei jedem neuen Hund offener (wobei sie derzeit nicht andere Hunde wirklich begrüßen darf, wegen der Welpen meide ich den Kontakt) und geht durchaus gut an der Leine. Von meiner kleinen frechen Jessy lernt sie auch schon etwas. Jessy liebt Füßbälle, ähm, sie ist eher etwas sehr angetan davon. Hier unweit ist eine Schule, in den Ferien sind auf dem Hof fast immer Kinder am spielen. Jessy würde sooooooo gerne mitmachen. Maus hatte dafür erst gar kein Interesse. Inzwischen hat sie aber an Jessy eine Freundin gefunden. Und somit tut sie zumindest so, als wüsste sie, wonach Jessy da rennt. Leider gibt es hier schon eine ballverrückte Dogge. Esra spielt da wohl eher WM tauglich. Nur am Ende eines Esra Spiels ist kein Ball mehr ganz. Aktuell ist hier keiner mehr wirklich rund.

Welpen sind ja schon süß, ja. Aber, süßer als Mama Maus ist nach wie vor keiner.

Anemone sieht heute aus wie eine Robbe. Sie hat einfach zu viel gefressen. Der kleine dicke Bauch wird übervoll nach oben gestreckt. Die Hinterbeine über Kreuz geschlagen, die Vorderbeine “hängen” irgendwie noch dabei. Sie wird fast eine Stunde lang in der gleichen Position bleiben, langsam kenne ich das Kind ja nun. Anschließend streckt man sich einmal und hat damit eine Drehung geschafft. Und wäre jetzt eine Flasche zu finden, sie würde erst einmal wieder trinken. Aber als erstes wird Maus da sein. Und mal wieder den Bauch massieren.

Auf einer längeren Reise für einen Hund, hatte ich unterwegs entgegen meiner Gewohnheit einen Kaffee aus dem Auto gekauft. Die Überraschung kam aber sofort, als ich in trinken wollte war es nur Milchschaum. Das hat mich geärgert, so dass ich zurück gefahren bin. Etwas erstaunt darüber hat mir man dann einen Thermobecher zu meinem Kaffee gegeben. Ich finde Plastik mit Metall als Trinkgefäß alles andere als angenehm. Somit wanderte dieser Becher in den Tiefen des Kofferaumes. Jetzt aber ist genau dieser Thermobecher ein Hit hier. Denn in ihm passt die kleine Milchflasche perfekt herein. So kann man die restliche Milch mit warmem Wasser noch länger warm halten. Denn alle drei Welpen fressen immer mehrfach nacheinander. Es dauert nicht ganz eine Stunde, aber fast. So lange soll die Milch auch Verwendung finden, sagt der Herrsteller. Mit dem Becher bleibt sie auch in der gewünschten Trinktemperatur. Denn auch hier sind drei Hunde an drei Dinge gewöhnt. Hortensé trinkt recht warm, Calla hat eine fixe Vorstellung von der Temperatur. Vieltrinkerin Anemone dagegen hat echte Launen: Erst einmal muss es kälter sein als bei Hortensé, dann aber bitte auch nachher in kalt noch mal. Und wenn es nicht gerade “kalte” Milch ist, trinkt das Mädel sie auch noch zum dritten Mal. Calla würde da nur noch die Nase rümpfen.

Die Augen hat keiner auf. Auch nicht ein wenig.

Das Video ist von gestern. Es lud und lud und lud – und war ewig nicht fertig. Ja, etwas langatmit. Aber es ist schon gekürzt! So geht  es hier 10 mal am Tag. Wobei, das war ein schneller Snack!

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