Paul – “Der größte Schatz der Welt…”

So beginnt Paul´s Frauchen die Beschreibung ihres abzugebenden Doggenrüden Paul. Paul wird ausschließlich in ein neues Zuhause ziehen, weil sein Frauchen aufgrund eines Bandscheibenvorfalles nicht mehr in der Lage ist, Paul das Leben zu ermöglichen, dass er bislang kannte.
Kontakt: klatt@sosdoggen.de, 02161-6780441, 0176-67099971.
Das sagt das Frauchen von Paul:

Hallo liebe Frau Klatt,
nach unserem netten Telefonat, schicke ich [...]

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Dann denken wir an Bücher

Ich werde heute die Kleinen fragen, was sie davon halten, sich bald als Inhalt eines gedruckten Buches zu sehen. Vielleicht zeige ich Ihnen wie das aussehen könnte, anhand von Beispielen, die ich hier habe. Mir fällt spontan mindestens ein Welpentagebuch mit Dogge ein. Diesese hier:

Somit, so oder so ähnlich, wird es nicht sein. Wer hat Wünsche? Wer möchte mitmachen? Wer kann helfen? Der Plan sieht vor aus einem Mäusebuch ein Buch zu machen, eines, welches auch echte Mäuse fressen könnten. Schon der Name “Maus” wäre doch Grund genug dies zu tun. Inhaltlich werden kaum nur  Welpen ein Thema sein, aber sicher auch ein paar andere Situationen aus der Zeit mit drei kleinen und einer großen Maus. Schon deswegen nenne ich es “Bücher”. Es wird ein Anfang sein…

Wer helfen möchte, sollte auch hin und wieder sagen, welches Foto ich  nicht vergessen darf.

Anemone liebt die Wurmkur nur nicht, sie bekommt ihr auch gar nicht. Sie musste sich davon übergeben.

Alle drei haben dagegen einen anderen Wunsch an uns. Milch, ja gegen die Welpenmilch kommt doch nichts an. Mir bleibt nichts anderes übrig als noch einen Eimer besorgen. Frank hatte netter Weise am Wochenende eine kleine Packung mitgebracht. Kaum zu glauben dass mit der gleichen Menge fast die erste Woche geschafft wurde, jetzt ist so ein Beutelchen für sich genau eine Mahlzeit. Aber keine, die sie allein zufrieden stellt. Da muss schon mehr dazu. Vor Ort gibt es immer noch nicht den 2 kg Eimer. Gut, dass es online Dienste gibt.

Es ist eigentlich schon der 20. August. Mitten in der Nacht ist endlich Ruhe eingekehrt. Und hätte ich auch nur ein wenig geahnt, was mir alles noch über den Weg laufen sollte heute, ich wäre wohl im Bett geblieben.

Nein, die Mäuse sind es nicht einmal gewesen. Die sind einfach nett, einfach verspielt, einfach voller Tatendrang, der aber nur von kurzer Dauer ist. Tag zwei der wieder drei Tage Wurmkur ist nicht mehr so übel angenommen worden wie gestern. Dafür hat die andere Dose ihnen recht gut gefallen. Aber schlafen tun sie nicht davon, es liegt wohl in der Milch. Die Milch macht meine Mäuse müde. Auch deswegen brauche ich wieder Milch.

Gestern Abend kam fast in der Nacht hier eine süße Gestalt mit vier Pfoten an. Davon habe ich schon etwas geschrieben. Das Daisy Kind ist nett, eben ein wirklich süßes, weil total offenes Welpenkind. Gefleckt ist es schon, doch die Farben der Flecken sind eher blau. Was sie noch ulkiger macht. So ein Sonnenschein mit tadellosem Wesen und einer bunten Färbung lässt einen sofort mit jedem Menschen sprechen. Wer nun sagt, ist doch schön, sollte einmal weiter denken. Ja, ist es auch. Wenn man denn nur immer so viel Zeit hätte. Daisy hat heute ein paar neue Fotos bekommen. In der Zeit waren die Mäuse ganz allein, Mama Maus schätzt ja ohne mich ihre Welpen nicht so sehr. Die Welpen schon, nur die spitzen Nadeln die neuerdings irgendwie an ihnen hängen nicht. Zähne sind es ja nicht wirklich, es müssen Nadeln sein.

Nun, sie waren brav. Sie haben zwar artig ein paar unartig große Haufen hinterlassen, aber wenn das alles ist, das ist doch leicht weg zu bekommen. Kaum waren wir wieder im Haus, klingelte das Telefon. Ich schaffte es nicht einmal sofort daran, aber erwischte doch noch das Gespräch mit der Wiederholung. Das neue Frauchen von Hortensé, für den jedoch schon jetzt ein neuer Name gesucht wird. Ideal wäre eine Übersetzung von Maus, also eine, die auch ein Rüde bekommen könnte. Hat jemand eine Idee, wie man Maus noch nennen könnte? Der Wunsch lautet  also den Name der Mutter zu übernehmen, jedoch gerne in einer anderen Sprache. Irgendwie sind wir Frauen eindeutig zu redselig. Gerade wenn die eine (ich) ihren Herzschmerz der anderen ausschütten kann. Unser Gespräch dauert genau 57 Minuten. Ähm, ich war in der Zeit sicher, es könnte jetzt garantiert bei keinem Hund hier etwas passieren, denn es war ja noch ein Mensch im Haus. Ich dachte schon öfters an die Sachen, die ich vor Mina auf den Tisch im Wohnzimmer gelegt hatte. Mein Vater hat Geburtstag. Ich bin je so unartig immer auf den letzten Drücker ein Geschenk zu besorgen, also war das dran heute.

Mina war nicht allein. Das war mir klar. So habe ich daran wirklich nicht gedacht. Tja, kleine Welpen mit scharfen Nadelzähnen, die können Kratzer hinterlassen. Aber kleine Damen, mit ordentlichen Doggenzähnen, die sich gelangweilt fühlen, weil sie gerade überhaupt nicht im Mittelpunkt stehen, die können ganz andere Dinge. So wollte ich meinen Augen überhaupt nicht trauen als ich ohne Telefon ins Wohnzimmer ging. Das, was einmal meine Brieftasche war, ja, das ist so ein netter kleiner Haufen “etwas” geworden. Leider auch alles, was darin war. So ist mein neuer Studentenausweis schon einmal entwertet, so als Fahrkarte muss es eben Löcher haben. Aber auch der hat noch wenig abbekommen. Ich habe eindeutig nichts zu tun meinte Mina. Gemein dabei, sie war nur sauer. Da hatte ihr jemand die Tür zum Garten geschlossen und stand doch glatt daneben. Wie, sie sollte einen Meter weiter sitzen, drin, mit anderen Hunden, aber so sehend dass da einer etwas anderes macht? Nein, das geht nicht ohne Protest. Mina hat mich wirklich beleidigt. Sie sollte ihre Wut über Claudia bitte nicht an meinem Portemonnaie auslassen. Das verschafft mir gerade ein wenig viel mehr Arbeit.

Nun denn, Mina ging mit mir erst einmal raus. So viel angestaute Energie musste aus den Beinen. Und tat es auch. Denn Mina ist seit da gar nicht mehr richtig zu sehen gewesen, fast. Sie liegt lang und breit auf dem Sofa. Ok, sie ist sehr sauer auf einen Menschen. Denn dessen Sofa ist nicht erlaubt, eigentlich. Aber wenn man schon das Portemonnaie nicht gesehen hat, wer sieht da schon eine schwarze Dogge auf weißem Sofa? Genau, Daisy nicht, die schläft schon. Calla und Hortensé nicht, denn die wollen Mina und ihre Putzdienste nicht so sehr. Und Anemone schon gar nicht, die schätzt mich noch mehr. Nur Nestor ist etwas mürrisch. Er beansprucht den gleichen Platz.

Ich bin jetzt schon gespannt, was die Minis mit dem ersten rohen Ei machen werden. Demnächst wird dieser “Oliven” Test hier wieder Alltag sein. Die schwarze Dogge Olive konnte Eier sehr fein öffnen. Ein kleines Loch mit dem Eckzahn, dann noch eines auf der Gegenseite. Schon kann man den Inhalt austrinken. Nach Olive hatte jeder Hund die Gelegenheit sein können am Ei zu beweisen. Die Nadelzähnchen sind noch zu klein, aber bald wird es rohe Eier im Garten geben.

Ich hätte ja schon lange geschlafen. Wenn denn da nicht so ein … Häufchen gewesen wäre. Nun, es gibt heute kein Foto. Aber im Buch wird es dazu garantiert eine Doppelseite geben!

Ach ja, am Telefon war heute ein Größenvergleich im Gespräch. Marika meinte, die Welpen seien ja schon groß geworden, wenn man die Köpfen mit dem Apfel vergleicht. Tut mir leid, das war ein böser Scherz. Seit ich meinen Apple Computer habe, muss ich selbst darüber spotten. Das ist so wie auf dem Foto. Man glaubt, ein Apfel sei groß. Und will glauben, der kleine Hund sei nun so groß gewachsen. Es ist jedoch anders, genau wie im Leben. Es ist ein winzig kleiner Apfel, eben einer, der nicht mehr groß werden könnte. Im Vergleich dazu sind die Welpen gleich Monster. Das stimmt nur nicht ganz. Ein üblicher Apfel ist mindestens vier mal so groß. Allein bezogen auf Breite x Höhe. Nun, mein tragbarer Apple ist nicht ganz so schlimm. Dennoch sind zu viele Menschen davon etwas geblendet.

Und wer hat vor nichts Respekt? Der erste Welpe hat sofort probiert, ob man diesen Apfel auch fressen kann. Wer konnte das gewesen sein?

Nun, wie machen wir aus Hortensé etwas weniger französisches und ebenso nettes?

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