Pause
Ok, es lässt sich nicht sofort alles nachtragen. Aber die letzten Tage hatten es deutlich in sich, es ist eine Menge passiert.
Die Babys sind nun alleine, Maus hat ihr Zuhause bezogen. Was sein muss, muss sein, es lässt sich im Leben selten das tun, was man möchte. Öfters muss man Dinge tun, die einem nicht gefallen. So sind auch die ersten Tage von Maus in ihrem neuen Zuhause alles andere als angenehm. Sie ist sehr traurig. Und ich habe keine Ahnung, wem sie wie oder mehr nachtrauert. Ihren drei Kindern oder mir? Nun, hier war es weniger der Kinder nach. Aber leider wollte mich die neue Familie von Maus nicht auch noch aufnehmen. Sie haben immerhin eine super Leistung gezeigt. Denn Maus hat eine gute Freundin von hier mitgenommen. Sie hat Jenny eingepackt und behalten.
Maus, Jessy und Jenny und ich sind vor drei Tagen gen norden gefahren, haben Hanny besucht, sind schon mal durchs neue Zuhause von Hortensé gelaufen, wurden alle wütend über die Namensidee “Obama” und haben Leif schon einmal gezeigt, was wir so alles als vier Mädels können, wenn wir schon da sind. Nein, also Obama, geht gar nicht! Wir sind wirklich alle dagegen liebe Beckers, Veto, Hortensé möchte nicht Obama genannt werden. Schon gar nicht wenn in seinem Garten eine monumentale Hortensie lebt, die ihresgleichen wohl suchen muss. Bitte, kein Obama!
Maus ging dann weiter ins neue Zuhause, irgendwie hatte Jenny sich da sofort Zuhause gefühlt. In der Küche stand ja auch so gut duftendes Essen, dass selbst Jessy alles für sich wollte. Maus wird sicher ein paar Tage brauchen, bis sie alles sieht. Aktuell hat sie als erstes das Sofa für sich gefunden. Und nicht einmal darüber nachgedacht, genau das Sofa nicht als erste zu belagern. Da sagte noch jemand “ich wollte doch gar keinen Hund mehr auf dem Sofa…”. Nun, diese Diskussion führe man bitte ohne Dogge. Mit, ist es meist wenig sinnvoll. Die halten sich einfach nie daran.
Die erste Nacht war weniger gut, Maus hat wohl ein mittelprächtiges Konzert abgegeben. Den Stimmen nach zu urteilen hat Maus wohl noch geschlafen, aber ihr Frauchen eindeutig weniger. Auch wenn beide auf dem Sofa lagen.
Die Babys Zuhause haben mit allem irgendwie gar kein Problem. Die sind nach wie vor extrem einfach zu guter Laune zu bringen. Fressen, ein wenig spielen, Bauch etwas erleichtern, wieder schlafen. Dieser Kreislaus ist unverändert. Auch wenn es nun sehr viele Änderungen gibt.
Maus und Jenny wohnen also zusammen. Fast als hätte Maus Jessy einen Auftrag gegeben ist diese jetzt Scheinträchtig und plötzlich doch angetan von den nun schon größeren Welpen. Jessy, das ist mein Hund, das ist aber ein Jack-Russel-Chichuchua Mischling. Eben etwas viel kleineres als jede Dogge! Jessy aber hat reges Interesse an Welpen, die nicht mehr so klein sein wollen, wie sie sie gerne hätte. Ich sag es doch, Kastration ist mehr eine Gnade! Und mein Hund wartet selbst noch darauf. Es kam nun mehrfach etwas dazwischen, sicher zum letzten Mal. Denn Hitze und Scheinträchtigkeit sind selbst bei diesem sehr kleinen Hund wirklich nicht nett.
Maus wohnt praktisch in der Nachbarschaft von Aris. Von dem ich gleich auf der Ausgehrunde von Maus ein paar Fotos machen konnte. Die aber sind noch nicht auf dem Rechner, also lässt sich jetzt nur darüber berichten.
Man liest es, ich bin in eile. Und noch nicht ganz wieder da. Und noch hinterher. Arbeit wartet. Und… bis morgen!


Hetz – flitz – renn – hechel – keuch…
Geht’s nicht noch etwas schneller??? *kicher*